Nach „Unrechtsstaat“: Gysi leugnet auch Holocaust


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Glaubt auch noch an den Teufel: Gregor Gysi (Die Linke)

Nachdem Linken-Politiker Gregor Gysi die Sondierungsgespräche in Thüringen, durch die Aussage man könne die DDR nicht als Unrechtsstaat bezeichnen, gehörig ins straucheln gebracht hat, scheint auf eine Einigung nun wohl keine Chance mehr zu bestehen. In einem Interview bezüglich der genannten Aussagen ließ Gysi wissen, dass es „seiner Meinung nach in der DDR niemals einen Holocaust gegeben hat.“

Sowohl SPD als auch Grüne distanzierten sich umgehend von diesen Aussagen. Sie würden erwarten, dass „sich auch ein Gysi bewusst ist, welches Leid den Hinterbliebenen und direkten Opfern des DDR-Holocausts zugefügt wurde und dass solche Aussagen ein Schlag ins Gesicht der Menschlichkeit sind.“

Gysi reagierte gelassen und gab auf einer Pressekonferenz zu Protokoll, dass er „erstens keinen Beweis für einen Holocaust“ finden könne und desweiteren erwäge der „AFD beizutreten, da derartige Aussagen in diese Partei passen“ würden.

dan, Foto oben: TRIALON/Kläber commons.wikimedia.com, Foto rechts: Regani