Schickt Ursula von der Leyen ihre eigene Familie in den Krieg gegen IS?

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Berlin – Ursula von der Leyen gab erneut eine Amtshandlung als Verteidigungsministerin bekannt: Unumstritten ist ihr Plan jedoch nicht, denn nicht nur ist er moralisch höchst bedenklich, zusätzlich machte sie sich mit ihren Aussagen über die Lebenskultur vieler Menschen, die z.B. auch in Deutschland leben, lustig.

Unseren Reportern stellte sich von der Leyen trotz der harschen Kritik im Bundestag (Wörtliches Zitat von Gysi: „Der Witz ist so schlecht, sie könnten neue Simpsons-Folgen schreiben“) und wich dabei keinen Zentimeter von ihren Aussagen ab:

„Ich habe mich nach kurzen Überlegungen dazu entschieden meine Familie, inklusive – und gerade wegen – der Kinder, nach Syrien zu schicken, um die dort herrschende Misskonstruktion eines Möchtegern-Krieges endgültig zu beenden“, so von der Leyen.

Auf einen Hinweis über moralische Bedenken hinsichtlich dieser Pläne entgegnete sie, dass „die Antwort klar auf der Hand liegt“, da durch den Einmarsch der von der Leyens in Syrien eine deutliche Überzahl der verbündeten Streitkräfte geschaffen würde. „Unsere Streitkräfte können dann ohne Rücksicht auf Verluste durch das Land ziehen. Die Leute dort sind ja so arm, da wird es keine Familie geben, die größer ist, als meine.“ Insbesondere die zu attackierende Extremisten-Gruppierung IS könne sich durch ihr abwertendes Verhalten gegenüber Frauen nicht mit Großfamilien brüsten und sei daher deutlich in der Unterzahl.

Abschließend merkte von der Leyen an, dass die geplanten Waffenlieferungen an IS-Gegner deutlich günstiger durchgeführt werden könnten, wenn jedes ihrer Kinder eine zusätzliche Waffe mitnimmt und an die dortigen Streitkräfte übergibt.

dan, Foto: Laurence Chaperon, CC BY-SA 3.0