Versammlungen mit mehr als 10 Personen sollen verboten werden!

demo

Berlin: Konzerte, Sportveranstaltungen, Geburtstagsfeiern, Discos und sogar Einkaufsstraßen: All das wird es bald nicht mehr geben. Im Zuge der Prävention von Gewalt bei Massenveranstaltungen wurden Massenveranstaltungen an sich kurzerhand verboten, bzw. der entsprechende Antrag hiefür im Bundestag eingereicht.

„Man muss doch nur mal die Historie betrachten: jedes Mal, wenn es größere Unfälle / Katastrophen, Anschläge oder sonstige Probleme gab, waren mehr als 10 Personen an Ort und Stelle. Ich denke da an die Love Parade, an den 11. September und viele weitere bekannte Katastrophen. Die Wirkung auf die Allgemeinheit war nur so groß, weil sich an den betroffenen Orten mehr als 10 Personen befanden.“, so ein anonymer Bundestagsabgeordneter, der sich darauf freut, dass es bald keine Tagungen mehr gibt.

Eine Studie über das Verhalten von Menschen in Großgruppen habe außerdem gezeigt, dass Menschen grundsätzlich in größeren Gruppen jegliche Intelligenz verlieren und teilweise Gedankengänge und Verhaltensweisen von Kleinkindern zeigen, weshalb man den Leuten absolut keine Verantwortung über irgendeinen Aspekt ihres eigenen oder das Leben von Fremden geben könne.

Gegenargumente, z.B. dass viele große, positive Veränderungen der Geschichte erst durch den Zusammenschluss vieler Menschen zustande kamen (z.B. die Französische Revolution) wurden von den Antragsstellenden gemeinsam und mit unnötig roher Gewalt entkräftet, was im Nachhinein als weiterer Beweis für die Richtigkeit des Antrages spricht.

Betrachtet man die Herangehensweise an diesen Antrag, kann man aber Hoffnung haben: Der Antrag wurde gleich von mehreren Parteien eingereicht, woraufhin eine Debatte ausbrach, welcher der deckungsgleichen Anträge denn nun diskutiert werden solle. Schließlich kam es soweit, dass sich die Parteien geschlossen untereinander bekämpften und dabei jeder der fünf Anträge mit 100% der abgegebenen Stimmen abgelehnt wurde.

dan