Tiervideos beliebter als Pornos

Katzen

War man 2012 davon ausgegangen, dass etwa 80% des Internets aus Pornografie oder zu ihr hinführenden Inhalten bestand, zeigt die neueste Auswertung des „Amt für Inhalte im WWW“, dass dies der Vergangenheit angehört. „Über 40% der untersuchten Seiten befassten sich zumindest rudimentär mit Tieren und Videos über diese. Weitere knapp 30% der Inhalte sind die bekannten Pornografie Webseiten. Ca. 8% befassen sich mit Nachrichten und Politik, der Rest verteilt sich auf soziale Netzwerke und sonstige nicht genauer kategorisierte Inhalte.“, so Helmuth Rot, Sprecher des Amts.

Räkelt sich lasziv auf dem Sofa - zukünftiger Szenestar

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Für die Betreiber großer Websites zeigt der Trend klar in eine Richtung: „Tiervideos sind inzwischen schon so beliebt, dass wir mit unseren Inhalten alleine nicht mehr die größte Kraft des Internet sein können.“, so Porno-Legende Steve Hirsch. Man habe daher vor, die bereits existierenden Angebote um Tiervideos zu erweitern und so quasi eine Partnerschaft mit der stärksten Sparte des Internets einzugehen, um in der Gesamtheit eine noch größere Macht zu werden. „Wenn Tierpornografie von den Leuten gewünscht ist: So sei es! Schließlich haben wir auch den Schrei nach Gewalt mit Snuff beantworten können, dann kriegen wir auch das hin.“, so Hirsch.

dan; Foto rechts: Cheryl Cox; CC BY-SA 2.0