Rentner verursacht Verkehrschaos, weil er an Zebrastreifen hält

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Berlin – Am heutigen Morgen kam es in Berlin zu einem handfesten Verkehrschaos, verursacht von einem ca. 70-jährigen Mann, der an einem Zebrastreifen hielt und damit für 2 Stunden den Verkehr zum Erliegen brachte.

Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte aus, dass gegen den Unbekannten wegen gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr ermittelt wird. Augenzeugin Jessica (26) steht noch immer unter Schock und schildert die Geschichte: „Ich näherte mich dem Zebrastreifen und sah den roten Golf näher kommen. Ich wartete ob er hält, erkannte dann aber, dass der Fahrer ein älterer Herr war. Ich ging natürlich davon aus, dass er nicht hält und einfach weiterfährt.“

Doch entgegen jeder Logik passierte das nicht. Der Golf bremste und blieb stehen. Der restliche Verkehr kam sofort zum Erliegen. „Normal fahren die in dem Alter doch blind einfach durch. Ich habe dann darauf gewartet, dass er einfach losfährt, aber auch das ist nicht geschehen.“

Nach weiteren Aussagen der Berliner Polizei ist inzwischen auch bekannt, das viele der Personen aufgrund des Staus dehydriert waren und zur Beobachtung im Krankenhaus verweilen. Schließlich seien viele „über zwei Stunden ohne Wasser oder Nahrung in ihrem Auto gefangen“ gewesen. Der Fahrer des Golf fuhr über den Zebrastreifen, nachdem sich eine Person mit einem grünen T-Shirt genähert hatte. Die Auflösung des Staus dauerte knapp eine Stunde.

dan, Foto: Alexander Blum

  • Trotz

    Wo ist das selbst-fahrende Auto von Google, wenn man es mal braucht? Gerüchten zu Folge ist dieser Rentner auch Schuld am Bahnstreik, der ein ganzes Wochenende lang darauf wartete, dass ihm jemand beim Einsteigen hilft.