Kurz vorm Urlaub: Matt Cutts lässt organische Ergebnisse entfernen

So sieht die Zukunft bei google aus: Zwei Anzeigen im Zentrum, verteilt auf unzählige Seiten.

So sieht die Zukunft bei google aus: Zwei Anzeigen im Zentrum, verteilt auf unzählige Seiten.

Seit gut zwei Monaten ist Matt Cutts, seines Zeichens Spambekämpfungschef bei Internetgigant Google, in eine längere Arbeitspause getreten – nicht jedoch, ohne den Unternehmen und Websites dieser Welt vorher nochmal ein paar Steine in den Weg zu schmeissen. Neben der (seit längerem) angekündigten Abschaltung der Api (Googles Statement dazu), was wohl einigen Tool-Anbietern das Genick brechen, beziehungsweise einen riesigen Aufwand in der Umstrukturierung der Logik zur Abfrage von Rankings, bedeuten könnte, wurde eine komplette Abschaffung der organischen Suchergebnisse in Auftrag gegeben.

Laut Google-Insidern ist die bereits seit längerem existierende Beschränkung auf 7 Suchergebnisse, wenn Sitelinks angezeigt werden, schon der erste Schritt in diese Richtung gewesen. Und weitere sollen folgen.

Ziel des Unternehmens sei, nach Aussage des anonym verbleibenden Insiders, eine vollständig auf bezahlten Anzeigen basierende Suchmaschine. Die interne Argumentation, die zu diesem Entschluss geführt hat, sei von Matt Cutts persönlich ins Laufen gebracht worden: Cutts sei der Überzeugung, dass „Spammer kein Geld für derartige Anzeigen ausgeben werden“, da dies dem Sinn des Spammings nicht entsprechen würde. In Anbetracht dieser Tatsache erscheint auch der Urlaub in einem anderen Licht: Rechnet Google damit, dass durch die Anzeige von ausschließlich bezahlten Suchergebnissen kein Spam mehr vorhanden ist, den es zu bekämpfen gilt?

dan