Aus Augen blutender Mann darf ein letztes Mal Familie umarmen

ebola

Monrovia, Liberia – Nach der vor kurzem verhängten Ausgangssperre in der liberischen Hauptstadt Monrovia wurde nun ein weiterer, tragischer Fall einer Ebola-Infektion bekannt.

Ein von den liberischen Behörden nicht näher beschriebener Mann mittleren Alters wusste, dass er nur noch kurze Zeit zu Leben habe und bat die Ärzte darum, seine Familie ein letztes Mal sehen zu dürfen. Die Ärzte verwehrten dem Mann seinen wahrscheinlich letzten Wunsch natürlich nicht.

Trotz vieler Blutungen durfte er seine (gesunde) Familie ein letztes Mal sehen. Er umarmte seine Kinder und Frau zur Verabschiedung herzzerreißend innig, bevor sie das Krankenhaus wieder verließen und er zurück in die Quarantäne musste.

Laut Augenzeugen demonstrierte seine Familie die innige Umarmung weiteren, entfernteren Familienmitgliedern, die vor dem improvisierten Lazarett warteten, während der Mann gründlich desinfiziert wurde.

dan