„Stapel verwechselt“ – peinlicher Fehler bei der Bild

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Dieser Beitrag soll zur Hälfte wahr gewesen sein – kaum zu glauben

Frankfurt/Main – Am vergangenen Freitag kam es in der Redaktion der BILD zu einer folgenschweren Verwechslung: Ein Mitarbeiter hatte während des Auswahlverfahrens der abzudruckenden Artikel die Stapel verwechselt – und so einen Artikel mit einem Wahrheitsgehalt von mehr als 50% in die Zeitung gebracht.

Verzweifelt

„Der Artikel ist wahr“

„Wir sind hier noch immer schockiert. Bereits früh am Morgen bekamen wir sehr viele Beschwerden von langjährigen Kunden, die sich wunderten, warum sie Teile des Artikels als definitiv wahr identifizieren konnten.“, so Chefredakteur Kai Diekmann. „Manche hatten sogar Angst, dass ihre Frühstücks-Denkpause nicht mehr stattfinden könne, weil man sich jetzt mit den Inhalten auseinandersetzen müsse“.

Bei dem fälschlicherweise veröffentlichten Artikel handelte es sich um einen Artikel über den Wahrheitsgehalt von Meldungen der größten Informationsquellen Deutschlands. „Dass es ausgerechnet dieser Artikel sein musste, ist natürlich an bitterer Ironie nicht mehr zu überbieten.“ Der Wahrheitsgehalt des Artikels wäre dadurch zustande gekommen, dass der Wahrheitsgehalt der Informationsquellen als nicht sehr hoch (weniger als 30%) benannt wurde.

„Wir haben aber bereits eine Lösung gefunden: Wir werden die, sowieso nie genutzte, Kategorie „Wahrheitsgehalt > 50%“ komplett abschaffen, um einen solchen Fauxpas in Zukunft zu vermeiden.“ Es sei weiterhin das Ziel, Lesern durch Nonsens das Hinterfragen und kritische Denken auszutreiben, was „nicht möglich ist, wenn Berichte mit Argumenten und Quellenangaben untermauert werden.“

dan; Bild oben: Fake-Screenshot von bild.de, dieser Artikel hat nie existiert!

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  • Ben

    Das dürfte der allgemein anerkannten Seriosität der Bild einen herben Dämpfer verpassen :/