Grüne fordern Ausstieg vom Atomausstieg!

Verschandeln die Landschaft: Windkrafträder

Verschandeln die Landschaft: Windkrafträder

 

Nachdem die Grünen seit jeher vehement das Ende der Atomenergie forderten, gab es nach der Schlappe bei der Bundestagswahl ein Umdenken. Parteichef Cem Özdemir hat es offenbar innerhalb kürzester Zeit geschafft die noch verbliebenen Parteimitglieder von seiner Argumentation zu überzeugen.

„Nach unseren zu Beginn belächelten Forderungen und dem Einlenken der CDU in der letzten Regierungsperiode ist uns bewusst geworden, dass das Ende der Atomkraft gleichzeitig das Ende unserer schönen Landschaften bedeutet.“ Bereits jetzt seien viele schöne Landstriche durch Windkraftwerke verschandelt, ebenso wie Flüsse durch Wasserkraftwerke ihrer Schönheit beraubt wurden.

„Es ging zu Beginn vorrangig darum, unseren Nachfahren eine schönere Welt zu hinterlassen und die Gefahren der Zerstörung zu mindern. Jetzt, wo sich abzeichnet, dass die Gefahren gemindert werden, ist uns aber aufgefallen, dass wir eben keine schönere Welt hinterlassen. Straßenzüge, Städte, Windkraftwerke, Wasserkraftwerke – all das zerstört das Gesamtbild unseres Planeten.“, so Özdemir.

Back to the roots: Atomkraft

Back to the roots: Atomkraft

 

„Wir haben uns intern nach einigen Diskussion dazu entschlossen, dass die Atomkraft doch nicht ganz so schlecht ist – die Umwelt und Landschaften werden von den alternativen Energien verschont und Kohle ist ja noch weitaus schlimmer. Wenn man es genau sehen will, haben wir nur unsere Prioritäten etwas verschoben. Es geht nicht mehr darum, die Gefahr für die Umwelt zu beseitigen, sondern die Hässligkeit aus ihr zu vertreiben. Da gehen wir das Risiko einer atomaren Katastrophe natürlich gerne ein. Selbst der verstrahlteste Planet ist immer noch schöner, als ein Planet voller Windräder und künstlich aussehender Flüsse.“

Auf die Nachfrage, ob ein solches Umdenken öfter vorkommen könne, meinte Özdemir: „Sie kennen das ja auch. Man will halt immer das haben, was man nicht hat. Nächstes mal fordern wir wieder den Atomausstieg.“

dan